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Sorankylväjä Trail | Viekijärvi

Die reißenden Flüsse und Sandwüsten der Eiszeit. Das endlose Trommeln der kleinen Straßen. Säe den Samen aus Kies und lass die braunen Körner wachsen.

Beschreibung der Route

Diese Route verläuft weit draußen, zwischen Egyptinkorpi und dem Ararat. Die Reise des „Sorankylväjä“ beginnt dort, wo einst der Pielinen-See wogte: auf den fruchtbaren Feldern des Dorfes Viekijärvi. Die Route führt den Radfahrer auf eine lange Tour in die Tiefen vergessener Straßen. Die Strecke ist „Finnland-Gravel“ in seiner reinsten Form: atemberaubende Ausblicke und kleine Details, und von einem Abschnitt zum nächsten auf einer von Roggen und Unebenheiten geprägten Straßenoberfläche. Wer sich während der Fahrt einen Espresso Macchiato wünscht, sollte sich diesen lieber woanders gönnen. Hierher kommt man, um sich selbst zu finden.

Höhepunkte der Strecke:

  • Kirche von Viekijärvi (Start und Ziel)
  • Sandbank am Viekijoki (7 km)
  • Stillgelegter Flugplatz (9 km)
  • Flugsandebene und Uramonkosket (14 km)
  • Überquerung des Erämaapuro (78 km)

Die Route ist aufgrund ihrer Länge, ihrer Abgeschiedenheit und des ständig wechselnden Geländes sehr anspruchsvoll, Schwierigkeitsgrad 5/5. Der Höhenunterschied beträgt 871 Meter, was im Verhältnis zur Länge der Route durchschnittlich ist. Die Höhenmeter konzentrieren sich auf drei kürzere Abschnitte, was die Anstrengung erhöht.

In der Nähe des Startpunkts gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten; die nächstgelegenen befinden sich im Zentrum von Lieksa. Am Startpunkt oder entlang der Strecke gibt es zudem keine Geschäfte, Gastronomiebetriebe, öffentlich zugängliche Toiletten oder Möglichkeiten zum Auffüllen von Trinkflaschen.

Die Strecke ist von Mai bis Oktober befahrbar, am besten von Anfang Juni bis etwa Mitte September.

Navigation: Digitale Routenführung als GPX-Datei, keine Wegmarkierungen im Gelände.

Sicherheitshinweise

Internetverbindung: Eine funktionierende Internetverbindung auf der gesamten Strecke – Notrufe können jederzeit unter der Nummer 112 oder über die 112-App getätigt werden.

Bitte befolge die Verhaltensregeln für Ausflüge von Metsähallitus.

Lokation, Anreisen & Parkmöglichkeiten

Anfahrtsbeschreibung vom Stadtzentrum von Joensuu zum Kirchhof von Vieki (Viekijärvi):

Fahren Sie von Joensuu aus auf der Hauptstraße 6 in Richtung Norden nach Kontiolahti und Kajaani. Biegen Sie an der Abzweigung Uuro auf die Landstraße 73 in Richtung Eno und Lieksa ab.

Fahren Sie weiter auf der Landstraße 73 über Eno, Uimaharju und Ahveninen nach Lieksa. Durchqueren Sie das Zentrum von Lieksa und fahren Sie weiter auf der Landstraße 73 in Richtung Nurmes.

Nach etwa 25–30 Kilometern erreichen Sie das Dorf Vieki. Biegen Sie im Zentrum von Vieki auf die Kannelkoskentie ab und folgen Sie den Schildern zur Kirche. Die Kirche und ihr Parkplatz befinden sich im Dorfzentrum neben dem Friedhof.

Wenn Sie aus Richtung Nurmes kommen, fahren Sie auf der Hauptstraße 73 in Richtung Lieksa. Fahren Sie auf der Hauptstraße 73 etwa 25–27 Kilometer in Richtung Süden. Biegen Sie auf Höhe des Dorfes Viekki links in die Kannelkoskentie ab.

Geben Sie am besten folgende Adresse in Ihr Navigationsgerät ein: Viekijärven Kirche, Kannelkoskentie 10, 81860 Viekijärvi

Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel zu diesem Ziel. Kostenlose Parkplätze auf dem Parkplatz der Vieki-Kirche (Kannelkoskentie 10).

Information zur Route

Die Strecke dauert den ganzen Tag und ist von der Länge her deutlich anspruchsvoller. Die Tour beginnt im Dorf Viekijärvi, auf dem Parkplatz der dortigen Kirche. Auf der Strecke gibt es einige Stellen, an denen das Fahrrad über Hindernisse gehoben oder ein kurzes Stück getragen werden muss. Die Strecke weist einige Abschnitte auf, die besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Erster Abschnitt: Nach 4 km führt der Weg durch den Hof eines Bauernhofs – bitte fahren Sie hier ohne Störung weiter.

Zweiter Abschnitt: Bei etwas mehr als 16 km überquert der Weg eine marode, für den Fahrzeugverkehr gesperrte Brücke. Überqueren Sie die Brücke mit Vorsicht.

Dritter Abschnitt: Bei etwa 28 km verengt sich die Saarvantie stellenweise und weist eine sehr schlechte und abgenutzte Fahrbahn auf.

Vierter Abschnitt: Bei Kilometer 50 verläuft die Strecke durch ein Gewirr kleiner Straßen und teilweise auf sehr weichem Sand. Achten Sie auf die Strecke und die Straßenoberfläche.

Fünfter Abschnitt: Nach 58 km biegt die Strecke auf einen sehr schmalen und schwer befahrbaren Feldweg ab. Etwa einen halben Kilometer weiter folgt eine sehr schlecht befahrbare und steile Steigung, auf der umgestürzte Bäume den Weg versperren können. Seid darauf vorbereitet, das Fahrrad den Hügel hinaufzutragen.

Sechster Abschnitt: Nach etwa 78 km verengt sich die ohnehin schon schmale Straße zu einem fast vollständig zugewachsenen Fahrweg und überquert einen kleinen Wildfluss. Fahre den Wegabschnitt vorsichtig und trage das Fahrrad über die Brücke. Der schwierige Abschnitt endet, sobald du den Wendepunkt erreichst.

Ausrüstung & Ausstattung

Empfohlene Ausrüstung: Gravel- oder Mountainbike, Reifenbreite mindestens 35 mm. Die Strecke wurde mit 40-mm-Reifen getestet.

Weitere Informationen

Sehr anspruchsvoll - sehr gute Kondition und vorheriges Training sind unerlässlich.
Startpunkt
Der Startpunkt befindet sich auf dem Parkplatz der Kirche von Viekijärvi (Kannelkoskentie 10). Es gibt keine öffentlichen Verkehrsverbindungen. Das Auto kann während der Wanderung auf dem Parkplatz der Kirche abgestellt werden.
Zielpunkt
Die Route endet am Ausgangspunkt.
Schwierigkeitsrad
Anspruchsvoll
Streckenlänge
90.7km
Dauer
05:35h
Höhenmeter bergauf
871m
Höhenmeter bergab
871m
Höchster Punkt
207m
Tiefster Punkt
95m
Tipps des Autors:
In den Wäldern von Lieksa bist du der Wildnis ausgeliefert: Es gibt weder Dienstleistungen noch einfache Möglichkeiten, wieder in die Zivilisation zurückzukehren! Nimm immer ausreichend Essen und Trinken sowie die nötige Ausrüstung mit, um die Fahrtauglichkeit deines Fahrrads sicherzustellen.

Stelle dich auf eine anstrengendere Tour als die angegebene Streckenlänge ein! In Lieksa kann das Gelände anspruchsvoll sein und der Untergrund ist sehr wechselhaft, oft sogar ausgesprochen schwer befahrbar.

Author/-in:
Mari Mustonen
Aktualisiert: 20.10.2026