- Das Talpanorama von Jerontie
- Die Schotterstraßen im Inneren des Nationalparks
- Das Wanderheim Kiviniemi
- Das rote Haus von Ahveninen (Sommercafé)
- Pirunkirkko (Spaltenhöhle an der Rantatie, ein Besuch der Höhle erfordert einen kurzen Abstecher von etwa 150 m zu Fuß von der Route)
- Kolin Rantatie
Meisterrunde, 75 km
Beschreibung der Route
Sicherheitshinweise
Notrufnummer: 112 oder die 112-App.
Lokation, Anreisen & Parkmöglichkeiten
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Joensuu ist die nächste Bahnstation, die aus verschiedenen Teilen Finnlands mit dem Zug erreichbar ist. Von Joensuu nach Koli fahren an Werktagen zweimal täglich Busse. Die Ticketreservierung sollte spätestens am Vortag um 17:50 Uhr über Matkahuolto erfolgen. Im Sommer gibt es eine alternative Route: Zug nach Joensuu → Schienenbus nach Vuonislahti → Boot zum Hafen von Koli.
Mit dem Flugzeug: Die nächstgelegenen Flughäfen sind Joensuu (1 Stunde Fahrzeit) und Kuopio. Von Helsinki gibt es tägliche Flüge zu beiden Flughäfen, Flugzeit etwa 1 Stunde.
Mit dem Fahrrad: Fahrräder können im Zug und Bus mitgenommen werden.
Koli ist das ganze Jahr über mit dem Bus von Joensuu aus erreichbar, und in den Sommermonaten auch mit Zug-Boot-Verbindung über Vuonislahti über den Pielinen-See.Siehe Busfahrpläne bei Matkahuolto und Sommer-Schiffstickets auf Koli.fi.
Am Startpunkt gibt es kostenlose Parkplätze. Neben dem Parkplatz der Koli-Kirche empfehlen wir auch einen großen Parkplatz an der Rantatie, der ebenfalls kostenlos ist und sich entlang der Route befindet.Information zur Route
Gleich zu Beginn können Sie die Ruhe der Natur genießen, wenn Sie sanft bergab Jerontie in Richtung Paimentupa-Tal und der auf seinen Weiden grasten Pferde radeln. Die Route verläuft entlang des Nationalpark-Randes, bis sie sich in die Kotaniementie verzweigt. Hier taucht die schmale Schotterstraße tief in den Schatten der Bäume entlang des Ufers des Jeronjärvi-Sees ein. Sie spüren die faszinierende Kraft und Frische des Kiefernwalds.
Etwa bei Kilometer neun beginnt der anspruchsvollste Abschnitt der Route – die Besteigung des Berges. Vor Ihnen liegt ein 4,5 Kilometer langer Anstieg, bei dem sich die Route zunächst schlängelt und die Steigung variiert. Nach der Kreuzung Jerontie folgt ein durchgehender Anstieg. Vergessen Sie nicht, gelegentlich einen Blick auf die Aussichten hinter sich zu werfen. Halten Sie spätestens auf dem Gipfel an, um die weite Aussicht über die Berglandschaft zu bewundern.
Nach dem Anstieg folgt ein lohnender Abschnitt mit überwiegend Abfahrten, der zum ersten Rastplatz führt. Etwa bei Kilometer 25 passiert die Route den Kiviniemi-Touristenhof. Hier können Sie kurz verschnaufen, die Schafe streicheln und Ihre Energiereserven im Café auffüllen (bitte prüfen Sie die Öffnungszeiten). An diesem Ort gibt es eine Wasserstelle, an der Sie Ihre Flasche auffüllen können, auch wenn das Café geschlossen ist.
Von Kiviniemi aus geht es etwa fünf Kilometer auf ruhigen, schmalen Schotterstraßen weiter, bis Sie die Ahveninen-Straße (Straße 515) erreichen. Hier ist der Asphaltabschnitt meist ruhig, aber seien Sie wachsam. Die Route kehrt bald zur Schotterstraße und zur Naturruhe zurück.
Die nächste Station ist das rote Haus von Ahveninen (42,5 km), ein idyllischer traditioneller Hof, auf dem im Sommer ein Kunsthandwerksladen, ein Café, ein Scheunen-Flohmarkt und ein Museum im Kuhstall betrieben werden. Wenn das Rote Haus geschlossen ist, finden Sie entlang der Route auch einen Kiosk von Ahveninen mit schönem Blick auf den Pielinen-See.
Das letzte Teilstück führt entlang beeindruckender Seenlandschaften, obwohl Pielinen nicht ständig sichtbar ist. Nach Herajoki fahren Sie wieder über Schotterstraßen in den Nationalpark hinein. Bereiten Sie sich auf die letzten, aber umso lohnenderen Anstiege vor, von denen der erste über zwei Kilometer lang ist. Diese Anstiege wurden 2024 von den Schotterstraßenmeistern genutzt, um ihre Fähigkeiten zu testen. Nach den Anstiegen folgen lange, schnelle und genussvolle Abfahrten, bei denen Sie wegen möglicher Straßenschäden und Verkehr wachsam bleiben sollten.
Etwa 12 Kilometer vor dem Ziel bietet die Route noch ein unvergessliches Erlebnis: einen Blick in die mythische Pirunkirkko-Höhle. Die Pirunkirkko ist eine 34 Meter lange Felsenkirche in Form eines Z, deren Wände von Künstlern signiert wurden. An der Höhlenwand schrieb Eero Järnefelt mit roter Farbe ein Gedicht, das noch auf dem Felsen sichtbar ist.
"ein Geheimnis eine Seele, ein Glück von beiden, ist diese Kirche, ihrer Heiligkeit gedenken wir immer"
In diesem heiligen Raum verstehen Sie, warum die Meisterkünstler in Koli etwas Einzigartiges gefunden haben – einen Ort, an dem Natur und Mystik aufeinandertreffen.
Die Route endet mit der Rückkehr ins Dorf Koli und dem Startpunkt, aber wenn Sie noch Energie haben, können Sie noch zum Gipfel von Ylä-Koli radeln, dorthin, wo die letzten Spurt der Gravel-Meister ausgetragen wurden. Stehen Sie an derselben Stelle, an der die jüngste Geschichte geschrieben wurde.
Ausrüstung & Ausstattung
Digitale Routenführung mit GPX-Track.